8. Internationales Symposium: STROM
10. – 11. September 2010
Detailiertes Programm als PDF
Heinrich Deisl (A), Bernhard Gál (A), Hemma Geitzenauer (A),
Johannes Kretz (A), Ivan Ristic (A), Manon Liu Winter (A)
Energie ist das einzige Leben und stammt her aus dem Körper; und Vernunft ist der Einband
oder äußere Umkreis der Energie.
(Aus: William Blake, Die Hochzeit von Himmel und Hölle)
Und als, ebenfalls ganz unvermerkt, vor dem immer mehr durch Experiment
und technische Erfahrungen geübten Blick auf die Natur der gotische Mythos
schattenhaft wurde, entstanden aus den Begriffen mönchischer Arbeitshypothesen
seit Galilei jene kritisch abgeklärten numina der modernen Naturwissenschaft,
die Stoß- und Fernkräfte, die Gravitation, die Lichtgeschwindigkeit, endlich „die“ Elektrizität, die im elektrodynamischen Weltbilde durch Einverleibung der übrigen Energieformen eine Art von
physikalischem Monotheismus heraufgeführt hat.
(Aus: Oswald Spengler, Der Untergang des Abendlandes)
Der Magnetismus schien die Einlösung der das gesamte 19. und beginnende
20. Jahrhundert bestimmenden Sehnsucht nach einer neuen Synthese von Religion und Wissenschaft, einer Vereinigung von wissenschaftlichem Rationalismus und intuitiver Erkenntnis zu bieten.
(Aus: Astrid Kury, „Heiligenscheine eines elektrischen Jahrhundertendes sehen anders aus...“)